„Noch viel Luft nach oben…“

Das erste Regattawochenende der Ruder-Bundesliga Saison 2010 ist vorüber, und am Ende stand ein 12. Platz für die Rudergemeinschaft Angaria auf dem Papier. Vor der Frankfurter Skyline traten am Samstag 45 Achter aus der ersten und zweiten Bundesliga der Männer sowie der Bundesliga der Frauen über die Sprintdistanz gegeneinander an.

In der zweiten Ruder-Bundesliga messen sich in diesem Jahr 17 Boote miteinander. Zunächst geht es für die Mannschaften im Zeitfahren gegen die Uhr, um sich eine gute Ausgangsposition für die weiteren Rennen zu verschaffen. Von da an treten die Mannschaften im K.O.-System gegeneinander an. Da in der zweiten Bundesliga in dieser Saison zehn neue Boote hinzugekommen sind, war im Voraus schwer einzuschätzen, wo man zum jetzigen Zeitpunkt steht. Das Zeitfahren zeigte deutlich, dass die Leistungsdichte in diesem Jahr enorm hoch ist: Zwischen den Plätzen vier bis zwölf lag jeweils lediglich eine zeitliche Differenz von einer halben Sekunde. Die Mannschaft der Angaria konnte sich hier nach einem guten Lauf mit dem zehnten Platz eine ordentliche Ausgangsposition für die weiteren K.O.-Rennen schaffen. Hier sorgten knappe Entscheidungen dafür, dass die Mannschaft zum Schluss um die Plätze elf und zwölf fuhr. Sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale fehlte nur eine Luftkastenlänge, um den Lauf für sich entscheiden zu können. Nicht weniger knapp ging es in den Endläufen gegen die „Neulinge“ aus München und Dresden zu. Die Mannschaft mit ihrem Schlagmann Damian Senn ist nach dem Auftakt jedoch keineswegs enttäuscht. „Die Stimmung im Team ist nach wie vor gut, und wir wissen, dass wir noch viel Luft nach oben haben“, erklärt Pressesprecher Christoph Müller. Von vielen Seiten wurde bescheinigt, dass die Mannschaft Potenzial besitzt. Mit Zuversicht wird man sich daher in den nächsten Wochen auf der Ihme für das nächste Rennwochenende in Rauxel am 19. Juni vorbereiten.

Mannschaft Frankfurt:

Steuerfrau: Isa Gottwald
Damian Senn
Mark Bitter
Daniel Cöster
Kerem Mursaloglu
Christoph Müller
Andreas Betzler
Benedikt von Wulfen
Jan-Hendrik Brockmann

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