Head of the River Race

Zwei Wochen nach dem „Head“ der Frauen fand am selben Ort das traditionsreiche Rennen nun für die Herren der Schöpfung statt. Die Vorbereitungen hatten früh begonnen, und nachdem die Gruppe sich sortiert hatte, Zweiter-Achter-Ideen ausgeträumt waren und die Planung in groben Zügen stand, konnte mit dem Training begonnen werden, galt es doch das durchwachsene Ergebnis von letztem Jahr wett zu machen. Durch intensive Betreuung von außerhalb („Bewegt eure fetten hässlichen Körper!“) und innerhalb des Bootes formte sich in den vergangenen Wochen aus acht verschiedenen Ruderstilen ein ansehnlicher Achter.

Nach der von Stena-Line unterstützen Anreise mit der Fähre erreichten wir Freitagmorgen London. Eine kurze Ausfahrt, ein Spaziergang durch London und eine Nacht später lagen wir auch schon am Start. Die Hochfahrzeit war zwar knapp bemessen gewesen, und wir lagen auf der falschen Seite, (wenig förderlich für Adrenalinpegel der Steuerfrau, wohl aber für die Körperwärme der Athleten!) aber wir waren pünktlich am Start! Von Startplatz 220 aus starteten wir ins Rennen. Und die Vorbereitung zahlte sich aus. Unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der mitgereisten Angaren gelang es das Vorjahresergebnis um knapp 50 Plätze zu verbessern, und im Rennen zwei Boote, darunter das zweite Boot des HRCs, zu überholen.

Ein gutes Ergebnis, das später noch ausgelassen gefeiert wurde und somit ein gelungenes London-Wochenende abrundete.

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