Women’s Head of the River Race

Wie allgemein bekannt ist, ist die Themse ein tidenabhängiges Gewässer und auch durch seine Lage sehr stark durch aufkommende Winde beeinflusst. Die Winde, die zum Teil in hinterhältigen Windschneisen auf Wasserstraßenverkehrsteilnehmer warten, verursachen häufig eine Wellenbildung und Unvorhersehbarkeit der Verhältnisse.

Eine unerschütterliche Mannschaft der Angarinnen macht sich regelmäßig auf den Weg zu einer Regatta auf der Themse um ihre Kräfte zu messen, so auch in diesem Jahr. Ganz nah am beschaulichen Notting Hill in einem entzückenden und idyllischen Hotel untergebracht fanden die Damen Zerstreuung und fokussierten zugleich (unterstützt durch den Erwerb sportpsychologisch wichtiger Instrumente wie grüner Lederhandtaschen, Taschenuhren, Winkestatuen der Queen u.Ä.) auf das Rennen am Samstag. Der 52. Platz überraschte die meisten, hatten die Athletinnen sich doch eher wie eine 30 gefühlt. Eine professionelle analytische Auswertung kommt jedoch zu dem beruhigenden Ergebnis, dass der Abstand zum Sieger mit 1.31min lediglich 9 Sekunden mehr betrug, als bei dem spektakulären 15. Platz in 2005. So kann auch für den Wettkampf in 2012 resümiert werden, dass sich die Trainingsarbeit ausgezahlt hat und der Abstand zum Sieger im Vergleich den beiden Vorjahren wieder verringert werden konnte. Dies dürfte nicht zuletzt an den zahlreichen freundlichen Unterstützern liegen, die deutlich hörbar von der sagenumwobenen Hammersmith-Brücke den Namen einer wunderschönen Stadt an der Leine in den Londoner Vormittag riefen.

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