Lac Aiguebelette 2012

Am ersten Maiwochenende 2012 fand wieder eine Studentenregatta auf dem Lac’ Aiguebelette statt. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Veranstaltungen ermöglichte unsere Aktivengruppenstärke Meldungen im Doppelvierer und Männerachter.

 

 

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Mit Eifer wurden in beiden Bootsklassen, zum Teil auch morgens um 6 Uhr, Trainingskilometer absolviert, um dann zwei Tage nach unserem „Tanz in den Mai“ zunächst die 1000 Autobahnkilometer bei Nacht in Angriff zu nehmen.

Mit dem Morgengrauen erreichten wir den stimmungsvollen Alpensee und standen zunächst – wie die letzen Jahre – vor verschlossenen Toren. Den Gastgebern war es nicht möglich, uns Zutritt zum Zeltplatz zu verschaffen. Wir nutzen die Zeit, um an einem kleinen Sandstrand des Sees eine Auszeit einzulegen, ein paar Stündchen in der Sonne zu dösen und uns dann verbrannt dem Zeltaufbau zu widmen.

Neben einem Mannschaftszelt wird die autarke Stromversorgung mittels Stromaggregat (alias: „Die Bäm“) hergestellt. Darüber hinaus galt es, einen großzügigen Grill- und Essplatz aufzubereiten und diesen mit übergroßen Sonnen-/ Regensegel auszustatten.

In der Nacht erreichten uns die ersten großen Regenschauer – der Morgen konnte bei strahlendem Sonnenschein für Trainingskilometer des Männerachters genutzt werden. Der Doppelvierer hatte bereits um 7 Uhr seine Vorläufe zu bestreiten und qualifizierte sich hier für das Finale am Nachmittag. „Das Finale wird mit den Italienern, Franzosen und Tschechen äußerst hochkarätig besetzt sein“, analysierte Spielertrainer Jan-Michael Müller. Nach einem spannenden Rennen musste sich die Mannschaft des Universität Standortes Hannover knapp hinter Italien, Frankreich und Tschechien als vierte einreihen.

Kurz nachdem wir wieder in unserem Lager angekommen waren, kam es zu starken Hagelschauern. Durch den starken Niederschlag suchte sich ein neuer Gebirgsbach seinen Weg durch unser Zelt. Nachdem die Klamotten fürs erste gesichert waren, errichteten wir unter martialischer Untergangsstimmung Gräben und Wälle, um weitere Flutungen zu vermeiden. Der Abend wurde gemeinschaftlich mit den Franzosen begangen. Das Eröffnungsquiz mit „Europathemen“ konnten wir für uns entscheiden, um danach wieder für interkulturelle Höhenflüge zu sorgen.

Am Sonntag konnte der Männerachter seinen Titel gegen italienische und französische Konkurrenz verteidigen. Darüber hinaus überreichten uns die Gastgeber einen Ehrenpokal für unseren positiven Beitrag zur Stimmung. Anschließend wurden die Boote wieder auf den Anhänger verladen, und es standen endlose 1.000km Rückreise an.

Weitere Details unserer Fahrt, beispielsweise was man mit Hagel alles anstellen kann, könnt Ihr im Echo nachlesen.

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