Mastersregatta München

Mal wieder ist ein Masters-Regattawochenende vorübergezogen – und wieder hatten wir viel Spaß und haben eine Medaille mit zurück gebracht.

Viel spannender als die Rennen war aber zunächst die Frage, ob der chaotische Vermieter unserer Ferienw

ohnung es hinbekommen würde, uns einigermaßen unterzubringen. Denn nachdem erstaunlicherweise die Reisegruppen

aus Hannover (Sabine, Birgit, Elke, Johanna mit Tochter Nele, RegattatouriFeli) und Hamburg (Tanja und Defne) genau gleichzeitig am Donnerstag abendgegen 21 Uhr vor der 140-qm-Ferienwohnung in Karlsfeld bei Oberschleißheim eingetroffen waren, glänzte der Vermieter zunächst durch Unerreichbarkeit. Kann man ihm aber nicht vorwerfen, denn die Wohnung war leider bereits durch eine andere Reisegruppe belegt und er erwartete niemanden mehr. Nach dem ersten Schreck verfiel er in  wortreichen Aktionismus und besorgte uns eine andere, deutlich kleinere Wohnung. Während wir darauf warteten, dass die Wohnung für uns bezugsfertig ist, standen und saßen wir vor dem Haus, verspeisten Bestellpizza und ließen uns von verärgerten Nachbarn („Da wo Ihr herkommt ist bestimmt auch um 22 Uhr Nachtruhe!“) nicht aus der Ruhe bringen. Fast zwei Stunden nach unserer Ankunft konnten wir dann unsere Behelfsunterkunft beziehen, deren Bettenzahl der

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Vermieter mit Luftbetten verdoppelt hatte. Das erfreute die später eintreffenden Zugreisenden Jantje, Maike Meyer und Lena, durften sie sich doch ins gemachte Bett legen. Die Freude währte allerdings nicht allzu lang, denn gegen 3 Uhr nachts war die Mehrzahl der Luftbetten in sich zusammengesackt. Selten wurde Birgit so beneidet, dass sie eine Isomatte dabei hatte!

Wir waren dennoch unbeirrbar gut gelaunt undfuhren morgens zur Regattastrecke, wo die Gruppe noch um Kerstin, Herbert, Maike Seesemann und ihren Mann Arne sowie später noch um Max und Sohnemann Eckibereichert wurde. Um halb zehn fuhren wir bei schönstem Sonnenschein und herrlich glattem und kristallklaren Wasser den B-Achter, den wir mit einer Länge Vorsprung für uns entscheiden konnten. Anschließend genossen wir den Rest des Tages mit Müßiggang, schwammen im nahegelegenen traumhaften Badesee (Tanja: „Das sieht ja auswie auf Mauritius!“), sonnten uns auf dem Ponton in der Mitte des Sees und schauten schließlich noch ein bisschen der Regatta vom BeachClub aus an (wir kamen gerade rechtzeitig für die 13 Abteilungen Männer-Einer Abteilung E).

Nachdem  Elke sich verabschiedet hatte (sie nahm am nächsten Tag  an einem Triathlon teil) und Birgit und Johanna in ihrem Doppelzweier einen zweiten Platz holten, gingen wir abends lecker essen und nächtigten dann wieder in unserer kleinen Butze, die mittlerweile mit neuen Luftbetten ausgestattet war. Am Folgetag mussten wir uns dann nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen im A-Achter den gegnerischen Tegelerinnen knapp geschlagen geben. Max und Herbert fuhren am Nachmittag noch ihren Doppelzweier und dann ging es für die meisten von uns schon wieder zurück gen Heimat, während Sabine, Lena, Feli und Maike Meyer noch einen Touri-Tag in München dranhingen – und sich wahnsinnig auf den Komfort ihrer Jugendherberge freuten!

Vielen Dank Birgit und allen Mithelfern für die Orga, und Herbert fürs Anhängerziehen!

 

Besetzung:

B-Achter: Birgit Flohr,

Nadine Möller (RG Hansa), Johanna Kiesel, Jantje Weiskorn, Kerstin Kreie, Tanja Woithe-Richter, Defne Akça, Elke Hipler, Stf. Sabine Jäger.

A-Achter: Birgit Flohr, M

aike Meyer, Kerstin Kreie,Nadine Möller (RG Hansa), Jantje Weiskorn, Lena Helwich, Defne Akça, TanjaWoithe-Richter, Stf. Sabine Jäger.

C-Doppelzweier: Birgit Flohr, Johanna Kiesel

A-Doppelzweier: Herbert Zwingmann, Maximilian Bensch

Regattabegleitung: Felicitas Broianigo, Maike Seesemann, Arne Seesemann, Nele Kiesel, Ecki.

 

 

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