Die diesjährige DHM begann früher als gedacht: Rekordmeldeergebnis hieß für viele eine
frühe Anreise, um rechtzeitig zu den ersten Vorläufen um 15 Uhr bei der schönsten
Müllverbrennungsanlage am Elfrather See zu sein. So tuckerten wir um 9 mit dem
vollgeschachtelten Hänger los, der am Vorabend ein Tetris der Extraklasse erlebt hatte,
um quasi alle Boote aus unseren Hallen auf ihm zu verstauen.
Mit der frühen Anreise hatten andere Vereine wohl auch Probleme, so stieg die
Stimmung doch rapide, als auf der Fahrt nach und nach Nachrichten von ausfallenden
Vorläufen eintrafen. Die Rennen, die Freitag stattfanden, verliefen erfolgreich, sodass
wir nach einer Fahrt durch das wilde Krefeld unsere Unterkunft entern konnten.
Der Samstag startete mit Halbfinals, hier mussten sich Edda/Laura und
Charlotte/Katharina (Unikurs) knapp geschlagen geben, um dann im B-Finale mit guten
Rennen noch einige Boote hinter sich zu lassen. Beim männlichen Pendant dieses
Challenge-Doppelzweiers haben sich Olli/C-Ron mit einer sehr edlen Halbfinal-
Performance für das A-Finale qualifiziert, wo sich der späte Trainingseinstieg dann doch
bemerkbar machte. Im Frauenvierer konnte ein Fluch gebrochen werden:
Lara/Soffi/Meret haben Susi so viel Glück gebracht, dass sie mit Platz 4 mal nicht letzter
in einem Vierer-ohne Rennen wurde. Dieses Glück wurde dann 2h später im
Doppelvierer nochmal auf die Probe gestellt, nach einem soliden Rennen erreichte die
Mannschaft hier Gesamtplatz 10.
Über eine Nominierung zur EUC 2026 konnten sich mal wieder unsere „Luftis“ freuen.
Aron und Philipp B. gingen im Doppelzweier und zusammen mit Niko (DRC) und Josef
(HRC) im 4x und 4- an den Start. Als einziges leichtes Boot im 4- holten sie die Quali, um
damit nach dem verdienten Urlaub voll motiviert in das Training einzusteigen.
Samstagabends fanden noch Vorläufe statt, der Spaßmixachter konnte wie erwartet
kein Finalticket lösen (dafür aber den großen Theelko Gehrken in vollem Einsatz und
dank 45min Verspätung sehr gründlich als Starter beobachten). Der Challengemixvierer
(Dennis/Adrian/Edda/Laura) schaffte es leider nicht ins Finale, ebenso wie unsere drei
mutigen Einerfahrer im Challengebereich (Dennis, Thorben, Timo (Unikurs)). Der
Frauenachter erkämpfte sich in einem sehr engen Rennen mit Platz 2 den Platz im A-
Finale am Sonntag. Erik und Finn (RVB) hatten im Vorlauf leider einige Steuerprobleme,
im B-Finale konnten sie aber souverän ihre Kraft ausspielen und dieses Sonntagmittag
mit Abstand gewinnen.
Für den Sonntag hieß es dann für die meisten „Tetris spielen“ da nur noch wenige Boote
gebraucht wurden. Bei dem ersten offiziellen Auftritt von unserem neuen Zweier Bootiful
konnten Johanna und Lara einen knappen 5. Platz erfahren. Als letztes Rennen startete
der Frauenachter. Bei erstaunlich kalten Temperaturen und leichtem Niesel startete die
Crew um Lara/Soffi/Meret/Susi/Johanna/Saskia/Yana/Greta (HRC) und Frieda an der
Coxbox (die im Final sogar funktionierte). Mit einem starken Rennen und Fotofinish hieß es
dann am Ende „das Boot aus Hannover bitte an den Siegersteg“. Im Preis für das
beste Outfit bewarb sich unser Novice-Mixgigvierer aus Laras und Philipps Unikurs, die
ihren Steuermann stilvoll mit Kapitänsmütze ausstattete.
Zudem war bei der parallel stattfindenden Großbootmeisterschaft Max Bensch mit einer
Mannschaft im 4- am Start. Sie mussten sich leider im Vorlauf den gewissen Wilogrünen
Booten vom Stützpunkt in Dortmund geschlagen geben.
Fazit: zwar kein Gesamtsieg, dafür aber Stimmungs/- Tetris/- und Riggermeister (man
munkelt dieses Jahr wurden mehr Achter geriggert als mit ihnen Rennen gefahren)

