121. Stiftungsfest

Da ich gebeten wurde, ein kleines Essay über den wirklich sehr ereignisreichen Begrüßungsabend zu verfassen, will ich Euch nicht weiter auf die Folter spannen, direkt einsteigen und Euch mit meinen Erinnerungen beglücken…

Als Neumitglied hat man, auch wenn man auf dem Haus eingezogen ist, nur eine kleine Verstellung davon, wie viele Menschen eigentlich hinter der Angaria stehen. Mir wurde das ziemlich schnell klar, als ich um 14.30h in den Saal linste und erstaunt war, wie viele Alte Damen und Herren bzw. die, die es werden wollten, den Weg nach Hannover gefunden hatten.

Da ich mit Daniel und Isa schon den ganzen Tag in der Küche verbracht hatte, wurde mir spontan ein wenig mulmig in der Bauchregion, da mir klar wurde, dass somit auch viele zum Essen bleiben würden und ich kurzzeitig unsere Kochkünste in Frage stellte. Mit dem erwähnten Essen begann dann auch der Begrüßungsabend. Es stellte sich heraus, dass meine Befürchtungen bezüglich des Essens überflüssig gewesen waren, denn das Chili war schneller weg, als mancher gucken konnten.

Doch aus der Sicht eines Neumitgliedes kann das Essen an diesem Abend nicht lang genug dauern, denn nach dem Essen wartete die Fuxenmimik auf uns. So kostümierten wir uns und zogen in den Kampf. Unsere Fuxsenmimik stand unter dem Motto: „Angaria sucht den Superruderer“. Ein großes Interpretationsfeld. Vier von uns 14 (!) Neumitgliedern stellten die Jury, und die restlichen anwesenden versuchten sich durch die Darstellung verschiedenster Charakter (von übermotiviert-sportlich über schüchtern-verstört bis Batman-artig) in der Belustigung der Alten Damen und Herren. Im Nachhinein schien unsere Darbietung doch, im Gegensatz zu allen Befürchtungen, auf ein offenes Ohr gestoßen zu sein, und meiner Meinung nach trafen wir doch den Humor der meisten Zuschauer.

Aus der Sicht eines Neumitgliedes kann nach dem eigenen Auftritt nichts weltbewegendes mehr passieren und so waren wir alle sehr glücklich, als wir die Vorstellung hinter uns gebracht hatten und man zum lockeren Teil des Abends übergehen konnte. Anfangs noch ein wenig verhalten, stieg die Stimmung dann kontinuierlich an und ab der 1. Stunde des neuen Tages war die Tanzfläche eröffnet. Zu melodischen Klängen von Andrea B., Udo K. und weiteren Klassikern konnte auch der Letzte seine Hüfte schwingen lassen. So wurde im ganzen Haus, nicht nur im Saal, bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Ein gelungener Abend für alle Beteiligten, denke ich.

 

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