Jonny rief zum Jahrgangstreffen – und viele kamen!

Von seinem Sohn Nico, Elektrotechnik studierender aktiver Angare, hatte Jonny (Mentzer) im September vorigen Jahres erfahren, dass sich der „68er Jahrgang“ der Angaria zu einem Treffen auf dem Haus in Hannover verabredet hatte, mit positiver Resonanz und großem Erfolg.

Ohne sich des Plaggiatsvorwurfs nach „Guttenbergsart“ verdächtig zu machen, griff Jonny zum Telefon und machte Toni Gottschalk und mir den Vorschlag, ob so etwas nicht auch für unsere Jahrgänge auf Resonanz stoßen würde. Wir fanden die Idee großartig.

Die weitere Organisation nahm dann aber wieder Jonny in seine Hände.
Nach Abstimmung mit dem AH-Vorsitzenden und der Aktivitas lud er die Angaren-Jahrgänge 48/49 bis 55/56 zu einem Jahrgangstreffen am Sonntag, den 19.März 2011 nach Hannover ein. 29 Angaren im Alter von 76 Jahren bis 87 Jahren und ihre Frauen standen auf der Einladungsliste.
13 Angaren, teilweise von ihren Frauen begleitet,  trafen sich an dem sonnigen Sonntagmorgen um 11 Uhr  auf dem Haus, wobei man manchmal zweimal hinschauen musste, um ein Gesicht nach einigen Jahrzehnten wiederzuerkennen.

Jochen Ehmke (82 J.) und seine Frau, aus Stade
Toni Gottschalk (79 J.) und sein Frau, aus Düsseldorf
Heinrich Gunzelmann (78 J.) und seine Frau, aus Stutenssee/Karlsruhe
Hugo Höller ( 81 J, ) und seine Frau, aus Celle
Kurt  „Mecky“ Jaster (78 J.) und seine Frau, aus Geisenheim a. Rhein
Achim Kölbel (79),  ausWolfsburg
Jonny Mentzer (83 J.) und seine Frau, aus Friedberg
Franz Mesch (78 J.), aus Karlsruhe
Hans-Gerd „Hein“ Meyer (78 J.), aus Berlin
Peter Rogmann (79 J.) und seine Frau, aus Hannover
Jochen Sorst (80 J.), aus Hannover
Gunther „Spie“ Spiegelberg (84 J.)und seine Frau, aus Siegen
Carl  „Stö“ Stöwahse ( 80 J.) , aus Bremerhaven

Wegen der verlockenden Frühlingssonne  wurde zunächst ein Rundgang zur Wiederentdeckung des  Angaren-Geländes gemacht. Bewundert wurde allgemein das neue, mit allen Schikanen ausgerüstete  „Kraftsport-Trainingszentrum“. Einige von uns erinnerten sich dabei an unsere Teilnahme mit dem Achter an der Internationalen- Rotsee-Regatta 1955 in Luzern.  Mit Erstaunen entdeckten wir in einem dortigen Bootshaus eine „Kraftrainings-Maschine“, ein Drahtseil mit daran befestigtem Gewicht, das von dem Trainingsmann über eine Rolle hochgezogen werden musste. Kraft-Training war damals wohl noch fast nirgendwo im Trainingsprogramm enthalten. Wir haben diese „Maschine“ dann zu Haus in der Bootshalle sofort nachgebaut.
Erinnerungen wurden dann auch bei Besichtigung der kleinen Bootshalle wach: Die war zu Anfang unserer Angaren-Zeit noch unsere „Kneipe“. Der zum Teil erhaltene Bodenbelag aus Asphalt-Platten, gestiftet von AH Jürgens vom Asphalt-Werk in Eschershausen, erinnerte daran, dass er vor Tanzveranstaltungen  mit Bohnerwachsflocken behandelt werden musste, zur Umwandlung in ein Tanzparkett. „Und hier stand der große Kachelofen, der jeden Tag von einem Aktiven nach Liste angeheizt werden musste, damit die Kneipe zum täglichen gemeinsamen Mittagessen auch warm war!“ „Ach ja, das Mittagessen holten wir täglich mit einem Fahrradanhänger von der Mensa im Welfengarten.“ Auch für diese Aufgabe gab es natürlich eine Liste der jeweiligen Essenholer.
Die offizielle  Begrüßung erfolgte dann beim Mittagessen durch Arnd Fichtner. “Wer ist denn dieser liebenswürdige junge Mann?“ wurde von einer der anwesenden Damen gefragt. Erstaunen, als er als AH-Vorsitzender identifiziert wurde.
Für ein schmackhaftes Mittagessen war ein Catering-Unternehmen zuständig, aktive Angaren waren hilfreiche Geister im Hintergrund.
Und dann wurde natürlich erzählt und gefragt: Die Familien-Geschichten wurde auf den neusten Stand gebracht: Was ist aus den Kindern geworden? Auch das Thema „Enkel“ war bei unserer Altersgruppe natürlich aktuell. Wie verbringst Du Deine Zeit als Pensionär? Leider konnte auch das Thema „Krankheit“ nicht ausgespart werden.:
Im Laufe des sehr unterhaltsamen Nachmittags wurde aber  immer wieder das „wißt Ihr noch?“ aufgerufen, teilweise unterstützt durch  ausliegende Angaren-Foto-Chroniken.

Nach Kaffee und Kuchen  begann dann so nach 17 Uhr langsam der Aufbruch, einige fuhren wieder nach Hause, andere blieben über Nacht in Hannover  und hatten sich noch für abends in der Stadt zum Abendessen verabredet.
Von allen Seiten hieß es aber: Das war eine tolle Idee! Beim nächsten Treffen sind wir wieder dabei,- so Gott will!
Danke Jonny!

Hein Meyer

 

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