‚Indian Summer‘ an der Ruhr

Zum Ausklang des Sommers war die Angaria noch ein letztes Mal auf Tour. Mit zwei Vierern und einem Achter auf dem Hänger ging es ab nach Kettwig ins schöne Ruhrgebiet. Mit von der Partie waren Kurby, Claudia mit Wiebke und Fabian vom DRC im Mix 4x sowie Jan, Marius, Theelko und Felix im SM 4x. Auch unsere hohen Damen waren mit an Bord. Defne, Sabine und Maike starteten mit befreundeten Ruderinnen im SF 8+.

Beim alljährlichen Herbstcup geht es für die Mannschaften über vier verschiedene Distanzen um den Gesamtsieg nach Punkten. Los ging es am Samstag bei leichtem Regen mit den 2500 m. Durch einen unglücklichen Start img-20161016-wa0005-1024x576ausgebremst fehlten den Männern am Ende die entscheidenden Sekunden. Das Mixed Boot dagegen zeigte schon im Auftaktrennen seine Stärke und verwies die Konkurrenz vom Sorpesee auf den hinteren Plätz. Viel Zeit für Erholung blieb nicht, denn am Nachmittag wartete bereits der zweite Wettstreit. Über die 750 m wurde die Kurzstreckentauglichkeit der Mannschaften getestet. Auch auf dieser schwierigen Distanz zeigten sich die Angaren souverän. Der Vierer um Schlagfrau Wiebke Schütt hatte im Ziel ein weiteres Mal die Bugspitze vorn und konnte so seine Führungsposition in der Gesamtwertung weiter ausbauen.

Trotz der Strapazen eines langen Regattatages gehört das Fest der Ruderer bei der KRG natürlich zum Pflichtprogramm. Und wenn Ruderer feiern, dann kann sich das sehen lassen und so hatte es der ein oder andere beim Aufstehen sicherlich ein wenig schwerer als sonst. Doch für lange Pausen blieb keine Zeit und nach einem ausgiebigen Frühstück ging es bereits gegen 9:30 Uhr auf die Langstrecke. Auf den 4000 m wurde auch der letzte wach und bekam die Möglichkeit sämtliche Rückstände des Abends wieder “auszudünsten”. Und mit den ersten Sonnenstrahlen hielt auch der viel berühmte ‚Indian Summer‘ wieder Einzug am Ruhrbogen. Bei bestem Herbstwetter lies es sich auf dem Regattaplatz gut leben und die Möglichkeit sich vor dem letzten Rennen in der img_1883-1024x683Sonne zu erholen wurde ausgiebig genutzt.

Doch der Wettkampf war noch nicht vorbei, denn am Nachmittag ging es in die letzte Runde, den 250 m Sprint. Hier galt es noch einmal die letzten Reserven zu mobilisieren. Obwohl dem Mixedvierer mit Neumitglied Claudia der Gesamtsieg nach Punkten bereits nicht mehr zu nehmen war gaben sie nochmal alles und schafften es in einem packenden Rennen ihre Serie perfekt zu machen. Damit ging der Herbstcup im Mixedvierer dieses Jahr verdient nach Hannover.

Mit dieser Vorstellung verabschiedet sich die Angaria nun in die Regattapause. Geackert wird natürlich trotzdem „ Die Sieger des Sommers werden im Winter gemacht“.