Regattawochenende in der Weser-Hansestadt Bremen

Bevor an Christi Himmelfahrt das ein oder andere isotonische Getränk zu sich genommen wurde, hat sich eine kleine aber feine Gruppe Angaren daran gemacht, sich mit reichlich Arbeit diese Belohnung zu verdienen.

Am ersten Mai-Wochenende (04.05.-06.05.2018) stand eine der größten norddeutschen Ruderregatten an. Natürlich sollten auch dort die Angariafarben vertreten sein.

So reisten Jannis, Theelko und Kurby an die Weser, um auf dem Werdersee wichtige Erfahrungen zu sammeln und sich die ein oder andere Medaille umhängen zu lassen.

Während Theelko weiter an seiner Schiedsrichterkarriere feilte und seinen Mann in den für norddeutsches Wetter untypischen Sonnenstrahlen stand, tauchten Jannis und Kurby das ein oder andere Mal die Ruderblätter ins kühle Nass.

Beide traten in Doppelvierern und -zweiern über die 1500m Distanz an. Die Mitteldistanz zwischen durchgezogenem Sprint (1000m) und dem olympischen Kräftemessen (2000m) ließ sich bei doch sehr fairem mittleren, leicht seitlichen Schiebewind passabel bewältigen.

Jannis fuhr am Samstag im Vierer mit Hendrik Harms, Maximilian Dause und Johannes de Boer (alle Team Nord West) nach Steuer- und Kommunikationsproblemen leider nur am Ende des Feldes. Sonntag konnte in der neuformierten Dünnbeincrew der Uni Hannover aber ein beachtlicher zweiter Platz im Feld der Dicken herausgefahren werden.

Für Kurby ging es am Samstag mit Philipp Schiefer, Hendrik Hellhammer und Paul Peter (alle DRC) um die Revanche gegen den seit Jahren starken Bremer Doppelvierer. Nachdem man in Münster noch mit zwei Hunderstel verloren hatte, konnte man den Spieß umdrehen und eine knappe Länge hinter Leverkusen/Essen aber dann doch vor Bremen einen knappen guten zweiten Platz erringen. Danach wurde das Rudererkarussell angeschmissen und der Vierer zu 50% umgesetzt. Daher war Sonntag nicht mehr als der dritte Platz drin.

Beide Athleten der Angaria maßen sich auch in ihren Zweierkombinationen mit der angereisten Konkurrenz. Jannis konnte dabei wie im Vierer einen zweiten Platz im schweren Feld erkämpfen und Kurby konnte mit Paul auf dem Weg zur EUG 2018 zwei weitere Medaillen erringen und die bisherige Form bestätigen.

Zum Leidwesen von Theelko wurden weder Gummistiefel noch Traktoren auf dem Regattaplatz benötigt, dafür aber die ein oder andere Tube After-Sun.

Nun heißt es in die Hände spucken, die Testfahrten mit den daheimgebliebenen Experten zu analysieren und sich weiterhin für die beiden Höhepunkte, DHM in Brandenburg und EUG in Coimbra, zu stählen!

 

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